Dienstag, 3. Oktober 2017

Möhrenpaste mit Harissa, Joghurt und Pistazien

Zu einer Geburtstagsparty sollte ich vor kurzem "einen Aufstrich" mitbringen. Also habe ich meine Kochbücher gewälzt und blieb.... was für eine Überraschung! ... bei Ottolenghi hängen. 
Der Dipp kam supergut an. O-Töne "Überraschend", "Spannend", "Da passiert was im Mund, aber man weiß erst man nicht was. Toll!".
Wenn so ein Feedback nicht Grund genug ist, dass das Rezept auch hier auf den Blog kommt, weiß ich auch nicht.

Möhrenpaste mit Harissa, Joghurt und Pistazien

Möhrenpaste mit Harissa, Joghurt und Pistazien


Zutaten (für 4 Personen als Vorspeise, mit lauwarmen Pitabrot serviert)

1 kg Karotten, geschält und in dicke Scheiben geschnitten
10 g Butter
1 EL Olivenöl
100 ml Gemüsebrühe
1 Bio-Orange, Zesten
1 Bio-Zitrone, Zesten und Saft
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
2 TL Harissa (bei mir etwas mehr, je nach gewünschter Schärfe)
Salz, Pfeffer
30 g Pistazienkerne, grob gehackt
200 g griechischer Joghurt
Olivenöl


Zubereitung

Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Karottenstücke darin ca. 5 Minuten anbraten, bis sie gebräunt und etwas weicher geworden sind. Gemüsebrühe dazu gießen, Deckel aufsetzen und 25 Minuten garen, bis die Möhren sehr weich sind. Am Ende sollte die Flüssigkeit fast verdampft sein.
Die Möhren mit 3/4 TL Salz grob pürieren. Dann abkühlen lassen.

Orangenschale (fangt am besten mit der Hälfte an und gebt nach Geschmack mehr dazu), der Hälfte der Zitronenschale, 2 TL Zitronensaft, Knoblauch und Harissa unter die Möhren rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die restliche Zitronenschale zum Joghurt geben. Eine Prise Salz dazu geben und den Joghurt glatt rühren.

Joghurt in einer tiefen Schale verteilen. Die Möhrenpaste darauf verteilen.
Vor dem Servieren mit den Pistazien bestreuen und mit Olivenöl beträufeln.


Kommentare:

  1. Der Dip ist sooo lecker! Als ich den lustigerweise auch einmal zu einer Party mitgebracht habe, wurde anfangs noch skeptisch dieser "Babybrei" beäugt, aber am Ende des Abends ging ich mit ner leeren SChüssel heim - einfach zu lecker!!!
    lg, Miriam

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    1. Hi Mriam,

      hehe, Babybrei trifft es ganz gut. Mein Dipp wurde auch erst kritisch beäugt. Gut, dass hauptsächlich der Geschmack zählt.

      Liebe Grüße
      Melissa

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  2. Das klingt, als sollte man es nachmachen. Mache ich bei Gelegenheit. Schöner neuer Header übrigens!

    Herzlich: Charlotte

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    1. Ja, sollte man!
      Und dankeschön.

      Liebe Grüße
      Melissa

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  3. Mhmm, das klingt wirklich spannend. Wird getestet!

    Liebe Grüße
    Sabrina

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    1. Hallo Sabrina,

      unbedingt! Es schmeckt wirklich genial. :)

      Liebe Grüße
      Melissa

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  4. Liebe Melissa, das hört sich klasse an. Wir bekommen in unserer Biokiste fast jede Woche Karotten und sind für jede gute Rezeptidee dankbar. Der Dipp ist wirklich mal etwas anderes.
    Viele Grüße aus Ye Olde Kitchen
    Eva und Philipp

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    1. Hallo ihr zwei,

      na dann gern geschehen. Ich dachte zuerst, dass 1 kg Karotten eine Riiiesenmenge sind, aber der Dipp ist so lecker, der geht schnell weg.

      Viele Grüße
      Melissa

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  5. Au das klingt fein! Und auch für eine Ottolenghi Rezept recht übersichtlich! Kommt direkt auf die Nachkoch-Liste!

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    1. Das stimmt, für Ottolenghische Verhältnisse ist vor allem die Zutatenliste sehr kurz. ;-)

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